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Die Parodontologie beschreibt die Lehre vom Parodont. Unter diesem Begriff verstehen wir den kompletten Zahnhalteapparat, d.h. Zahnfleisch, Zahnhaltefasern (Sharpeysche Fasern), Wurzelzement und Kieferknochen. Der Zustand des Parodonts bestimmt die Lebenserwartung eines Zahnes maßgeblich. Ab dem 35-40. Lebensjahr verliert der Mitteleuropäer mehr Zähne durch die Erkrankung des Parodonts als durch Karies.

Früherkennung extrem wichtig

Die Funktion des Zahnfleisches ist vergleichbar mit der abdichtenden Funktion einer Silikonfuge. Ist diese undicht oder beschädigt, entstehen durch diese Undichtigkeiten unbemerkte Schäden in der Tiefe, deren Auswirkungen verheerend sein können. Aus diesem Grunde legen wir in der Praxis Dr. Nienaber & Partner großen Wert auf die Früherkennung der Parodontose bzw. Parodontitis (entzündliche Form der Parodontose), um rechtzeitig gegensteuern zu können. Hierzu bedienen wir uns verschiedener Methoden wie PSI (Parodontaler Screening Index) und SBI (Sulcus Blutungs Indes), die routinemäßig in regelmäßigen Abständen erhoben werden.

Verschiedene Therapieformen

Aus der Veränderung dieser Werte lassen sich gegebenenfalls unterschiedliche Therapieformen ableiten. Diese werden grob unterschieden in prophylaktische, konservative und chirurgische Verfahren.

Mitunter reicht die Verbesserung und Optimierung der Zahnpflege, enger getaktete Zahnstein- und Belagentfernungen bzw. professionelle Zahnreinigungen (PZR), um das Parodont in einen langfristig stabilen Zustand zu versetzen. Reicht das nicht, wird zuerst eine konservative Behandlung eingeleitet, die durch eine sorgfältige Cürretage des Zahnfleischsulcus (Anlagerungsbereich des Zahnfleisches an den Zahn) und der Glättung der Wurzeloberfläche definiert ist. Diese Behandlung reicht in der Regel bis zu einer Sulcustiefe von 5-6 mm. Die normale physiologische Tiefe beträgt ca. 1-2,5 mm.

Darüber hinaus wird unter Umständen eine chirurgische Therapie notwendig. Hierbei wird das Zahnfleisch aufgeklappt und unter Sicht die Tiefe der Taschen von Ablagerungen und entzündlichem Gewebe gereinigt. Das Zahnfleisch wird anschließend wieder vernäht bzw. neu verlegt, um den darunter befindlichen Kieferknochen auf Dauer zu schützen und zumindest einer fortschreitenden Zerstörung vorzubeugen, bzw. eine Regeneration des Kieferknochens zu ermöglichen. Hierbei kommen gegebenenfalls noch Knochenersatzmaterialien, operative Zahnfleischlappentechniken (Verschiebelappen, Spaltlappen, Rolllappen usw.) oder Transplantate zur Anwendung.

Ziel: Fester Zahnfleischsaum

Therapieziel sollte immer ein fester, unverschieblicher Zahnfleischsaum (Marginalsaum) sein, der bei entsprechender Pflege und Umstellung der Mundhygiene dem weiteren Zerstörungsprozess Einhalt gebietet. Dies erfordert immer ein Mehr an Mundpflege!

Weisen der Zahn oder die Zähne allerdings bereits eine wesentliche Lockerung auf, kommt die Zahnfleischbehandlung meist zu spät oder kann nur noch palliativ (begleitend ohne reelle Heilungschancen) sein. Hier sind dann prothetische Maßnahmen (Implantate, Zahnersatz usw.) zu diskutieren, um den noch verbliebenen Kieferknochen zu retten.

Nach der Behandlung ist vor der eigenen Pflege

Ist die wie immer geartete Zahnfleischbehandlung sinnvoll, kann zusammenfassend gesagt werden, dass die Behandlung das Zahnfleischniveau auf ein höheres Level hebt, wobei die Aufgabe des Patienten ist, dieses Niveau zu halten. Somit beginnt die Arbeit für den Patienten nach der Behandlung, ansonsten bringt die Zahnfleischbehandlung nur einen vorübergehenden Erfolg.

Der Patient steht in der Praxis Dr. Nienaber & Partner absolut im Mittelpunkt.

Aus der Erfassung der dentalen Problemstellung und den individuellen Wünschen und Vorstellungen des Patienten entwickelt sich im Rahmen einer intensiven Beratung der bestmögliche Lösungsweg.
In diese Betrachtung und Überlegungen fließen alle Ergebnisse der klinischen Untersuchung mit ein, die sowohl den konservierenden (Füllungen, Karies, Zahndefekte), chirurgischen (Wurzelentzündungen, Wurzelreste, verlagerte Zähne), parodontologischen (Zahnfleisch) und kieferorthopädischen (Stellung der Zähne, Wanderungen, Kippungen) Zustand betreffen.

Jeder Behandlungsschritt soll sich dem festgelegten Therapieziel unterordnen, das, wenn möglich und sinnvoll, eine festsitzende Versorgung darstellt.

Hierzu bedienen wir uns der modernsten Methoden der Zahnerhaltung, der Chirurgie, der Parodontologie, der Implantologie und der Prothetik.

Der Praxis Dr. Nienaber & Partner ist ein komplett ausgestattetes Meisterlabor angegliedert. Annähernd sämtliche zahntechnische Arbeiten sind in direktem Kontakt und mit ständiger Rücksprache mit den Zahnärzten möglich.

Speziell bei komplexen Arbeiten zahlt sich die enge Kooperation mit den Technikern und den Behandlern zum Wohl des Patienten aus. So lassen sich aufwändige und speziell kosmetisch anspruchsvolle Arbeiten zusammen mit den verantwortlichen Technikern realisieren. Das meistergeführte Labor garantiert ein Höchstmaß an Qualität.

Auch bei kleineren Arbeiten und Reparaturen gewährleistet das Praxislabor eine extrem schnelle und qualitativ hochwertige Ausführung und patientenorientierten Service.

Selbstverständlich kann Ihre Zahnbehandlung in der Praxis für Zahnheilkunde Dr. Ludger Nienaber und Partner in Witten auch in Vollnarkose durchgeführt werden.

Wir kooperieren mit erfahrenen Anästhesisten, so dass jedwede zahnärztliche Behandlung in Vollnarkose in unserer Praxis durchgeführt werden kann.
In der Regel handelt es sich um eine Verlangensleistung, die vom Patienten privat zu bezahlen ist.
Die Übernahme durch die gesetzliche Krankenkasse ist stark eingeschränkt und erfolgt z. Zt. nur noch bei der Behandlung von Kindern bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres und bei der Behandlung behinderter Menschen, bei denen aufgrund der Art der Behinderung eine Narkose für den Eingriff notwendig ist.
Die Angabe „Angst“ löst keine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkasse aus. Ausnahmen von diesem Grundsatz sind nur in begründeten Einzelfällen gegeben, und zwar dann, wenn der Patient eine Bescheinigung eines Neurologen oder Psychiaters beibringt, der die rechtfertigende Indikation als GKV- Leistung belegt.
Über die Kostenseite erhalten Sie bei Interesse detaillierte Angaben an unserer Rezeption.

Die Kieferorthopädie ist das Teilgebiet der Zahnmedizin, welches sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne (Zahnfehlstellung) befasst.

Die Behandlung geschieht üblicherweise entweder mit herausnehmbaren Zahnspangen (Plattenapparaturen, Funktionskieferorthopädischen Apparaturen (FKO)) bzw. fest an den Zähnen sitzenden Brackets (Multibandtherapie) zur Korrektur einer Zahnfehlstellung. Darüber hinaus werden die herausnehmbaren und festen Therapiemaßnahmen kombiniert (Kombinations-Therapie), gegebenenfalls auch in Verbindung mit kieferchirurgischen Eingriffen.

Brackets
Diese Brackets werden von uns – Ihren Zahnärzten Dr. Ludger Nienaber und Partner in Witten und dem Team der Praxis für Zahnheilkunde – individuell bei Ihnen angebracht.

Wir bieten Ihnen aber gerade vor dem Hintergrund kosmetischer Ansprüche die Möglichkeit, die Brackets als Porzellan-Brackets zu wählen, die sich aufgrund ihrer Farbgebung an die Zähne anpassen.

Zahnspangen
Zahnspangen gehören zu den herausnehmbaren Therapiemaßnahmen. Sie werden individuell angefertigt und können in jeder Farbgebung gewählt werden, auf Wunsch auch mit entsprechendem Schmuck (Sternchen, Fußballmotiv, Vereinsmotive (BVB, Schalke 04 usw.)).

Transparente Schienen
Zur Stellungskorrektur speziell bei Erwachsenen eigenen sich auch in bestimmten Fällen herausnehmbare, transparente Schienen, die in der Regel im Abstand von 2-3 Wochen erneuert werden und so in kleinen Schritten die Fehlstellung aufheben. Bekannte Systeme sind Invisalign-Schienen und Harmonie-Schienen.
Eine gründliche Beratung durch die Praxis Dr. Nienaber & Partner geht hier jeder Behandlung voraus.

Wir können heute formulieren: Die Kieferorthopädie kennt kein Alter mehr!

Das heißt, dass sich die Behandlung von Stellungsanomalien nicht mehr nur auf den Jugendlichen beschränkt, sondern mehr und mehr auch den kosmetisch anspruchsvollen Erwachsenen erreicht hat.

Zur Erlangung eines ansprechenden äußeren Erscheinungsbildes spielen die Zähne im Bewusstsein der Bevölkerung eine immer größere Rolle. Lassen Sie sich hier beraten durch die Praxis Dr. Nienaber & Partner. Individuelle Lösungswege werden Ihnen in einem ausführlichen Beratungsgespräch vorgestellt.

Präprothetische Kieferorthopädie: ideal bei Problemfällen
Aber nicht nur die Kosmetik, sondern auch die Funktion macht mitunter die kieferorthopädische Behandlung notwendig, speziell, wenn es um die Neukonstruktion von Zahnersatz geht. Gekippte oder gedrehte Zähne können die Eingliederung von Zahnersatz erschweren oder gar unmöglich machen. Das hat mitunter zur Folge, dass Zähne nur bedingt durch ihre ungünstige Stellung entfernt werden müssen.

Zur Vermeidung dieser weiterführenden Schäden befassen wir uns intensiv mit den Möglichkeiten der präprothetischen Kieferorthopädie (Stellungskorrekturen, Beheben von Drehständen, Aufrichten von gekippten Pfeilerzähnen usw.), um auch komplexe Behandlungsfälle zu einem optimalen Ergebnis führen zu können.

Zahnärztliche Prothetik ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich schwerpunktmäßig mit der klinischen Betreuung und der oralen Rehabilitation von fehlenden Zähnen, ausgeprägter Zahnhartsubstanzschädigung und (bei umfangreichem Verlust) von Kiefer- und Gesichtsteilen befasst.

Wir wollen gerne Ihre mundgesundheitsbezogene Lebensqualität erhalten. Innerhalb der Prothetik gibt es verschiedenste Möglichkeiten, den Zahn zu behandeln. Ihre Zahnärzte Dr. Ludger Nienaber und Partner können Ihnen die für Sie passende Lösung in Form von Inlays, Onlays, Kronen, Brücken, Implantaten oder herausnehmbarem Zahnersatz jedweder Form anbieten.

Kronen: Schutz und Wiederaufbau
Wenn Ihr Zahn von tiefer Karies befallen ist und sehr viel Zahnsubstanz bereits zerstört ist, dann braucht Ihr Zahn eine Krone. Eine Krone ersetzt dabei aber nicht den ganzen Zahn, sondern lediglich einen bestimmten Teil des Zahnes. Eine Krone bedeutet sozusagen: Schutz, Wiederaufbau und Basis der Prothetik. Damit eine Krone auf dem Zahn befestigt werden kann, muss noch eine kräftige Zahnwurzel bei Ihnen vorhanden sein. Mit Hilfe einer Krone kann der Zahn wiederaufgebaut werden. Zudem dient eine Krone auch als Stützpfeiler für andere prothetische Arbeiten.

Wir bieten Ihnen verschiedene Kronentypen speziell für Ihr Anliegen: Zunächst werden Teilkronen von Vollkronen unterschieden. Bei einer Vollkrone handelt es sich um eine Zahnergänzung, die bis unter den Zahnfleischrand geht. Eine Teilkrone wenden wir an, wenn noch ausreichend Zahnsubstanz vorhanden ist, aber eine normale Füllung nicht mehr hält. Hierbei wird nur ein Teil des Zahnes präpariert, so dass auf diesem verbleibenden Zahnstumpf die Krone befestigt werden kann. Die Teilkrone ist zur Erhaltung des Zahnes günstiger, denn das Zahnfleisch bleibt weitgehend unberührt und die Präparation ist substanzschonender.

Hinsichtlich der Materialen ist es bei uns in der Praxis für Zahnheilkunde möglich, zwischen verschiedenen Alternativen zu wählen. Die Krone kann aus Metall gegossen werden, aber genauso gut auch aus Keramik gefertigt werden. Keramik bietet den Vorteil, die natürliche Farbe des Gebisses aufzuweisen, so dass wir, Ihre Zahnärzte Dr. Ludger Nienaber und Partner in Witten, zu einer Keramikkrone insbesondere unter kosmetischen Gesichtspunkten raten.

Stiftkrone: Zahnersatz nach gründlicher Wurzelbehandlung
Wenn sich Ihre Zahnwurzel noch in stabilem Zustand befindet, doch der Nerv geschädigt ist, kann im Anschluss an eine gründliche Wurzelbehandlung die Zahnkrone genauso durch einen Stiftzahn ersetzt werden. Bei dieser Behandlung wird in Ihrem Wurzelkanal ein Stift befestigt, an dem dann eine Keramikfacette oder auch eine ganze Keramikkrone fixiert wird.

Brücken: Wiederherstellung der Kaufähigkeit
Eine Brücke stellt eine Verbindung zwischen mindestens zwei Zähnen dar bei Verlust mindestens eines Zahnes.  Die Zähne dienen dabei als Stützpfeiler, während die Brücke als Verbindungsteil die Kaufläche darstellt. Ziel ist es, Ihre Kaufähigkeit wiederherzustellen. Die Pfeilerzähne in Ihrem Gebiss werden für die Brücke bei der Herstellung einer Krone beschliffen. Es werden vom Unter- und Oberkiefer Abdrücke genommen, die dann zur Fertigstellung der Brücke in unser zahntechnisches Meisterlabor gegeben werden. Für die Zwischenzeit fertigen wir Ihnen eine provisorische Brücke an.
Bei der Brücke unterscheiden wir drei verschiedene Arten, eine Schwebebrücke, eine Verblendbrücke oder eine Vollkeramikbrücke.

Als Schwebebrücke bezeichnen wir derartige Konstruktionen, bei denen auf beiden Seiten ein oder mehrere Stützpfeiler vorhanden sind, an denen der Mittelteil befestigt werden kann. Diese Art der Brücke wird, wenn überhaupt, bei Seitenzähnen angewendet, weil ein Hohlraum zwischen Kiefer und Brückenteil bestehen bleibt, der unter kosmetischen Gesichtspunkten nicht voll zufriedenstellend ist. Die Verblendbrücke oder Tangentialbrücke wird häufig im Seitenzahn- und immer im Frontzahnbereich angewendet. Bei Verblendungen handelt es sich um flach geformte künstliche Zähne, die mehr auf die Kosmetik Rücksicht nehmen. Verblendungen sind aufgrund ihrer Farbgebung von den natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden. In einigen Fällen kann es zu einer Kombination von Schwebebrücke und Verblendbrücke kommen. Die Vollkeramikbrücke ist kosmetisch gesehen das non plus ultra, allerdings hat sie auf Grund der nicht ganz so großen Stabilität eine gewisse Indikationseinschränkung.

Eine noch zu erwähnende Sonderform ist die Klebebrücke oder auch Marylandbrücke genannt. Sie erfordert eine geringe Präparation und wird mit kleinen Flügeln hinter die Pfeilerzähne geklebt. Hierbei bleibt die Frontfläche der Pfeilerzähne unberührt. Hinweis: etwas eingeschränkte Stabilität

Lose Prothesen
Bei einer Prothese handelt es sich um einen Zahnersatz, der nicht auf Dauer an anderen Zähnen befestigt wird, sondern aus dem Mund herausgenommen werden kann. Sie findet genau dann Anwendung, wenn eine Brücke aus Mangel an Zähnen, die als Stützpfeiler dienen könnten, nicht mehr in Frage kommt. In diesen Fällen muss eine lose Prothese gefertigt werden.
Es lassen sich bei den losen Prothesen zwei Arten unterscheiden, die Teilprothese (partielle Prothese) und die Totalprothese. Wenn im Munde nur noch wenige Stützpfeiler vorhanden sind (für eine Brücke zu wenig), an denen die Prothese durch Klammern, Teleskope, Geschiebe oder sonstige Verbindungselemente befestigt werden kann, handelt es sich um Teilprothesen. Falls sich gar keine Zähne mehr im Mund befinden, die zur Unterstützung einer Teilprothese geeignet erscheinen, müssen wir Ihnen eine Totalprothese anfertigen. Nachdem wir von Ihren Zähnen bzw. dem Kieferkamm einen Abdruck genommen haben, wird die Prothese in unserem zahntechnischen Labor angefertigt. Gemeinsam wählen wir, Ihre Zahnärzte Dr. Ludger Nienaber und Partner in Witten, die Farbe und das Material Ihrer Zähne aus.

Von großer Wichtigkeit bei einer prothetischen Planung ist die Beurteilung der Position der noch verbleibenden Zähne. So können in ihrer Stellung gekippte, aber ansonsten voll erhaltungsfähige Zähne die Eingliederung von wie auch immer geartetem Zahnersatz erschweren oder gar unmöglich machen.

Optimale Ergebnisse auch bei komplexen Fällen
Auch Lückenöffnungen oder Verdrehungen schränken mitunter die Möglichkeiten eines optimalen Zahnersatzes ein. Durch das Angebot der sogenannten präprothetischen Kieferorthopädie (Stellungskorrekturen, Beheben von Drehständen, Aufrichten von gekippten Pfeilerzähnen usw.) der Praxis Dr. Nienaber & Partner lassen sich auch solch komplexe, problematische Fälle zu einem kosmetisch ansprechenden und funktionsfähigen Ergebnis führen.

In der Praxis für Zahnheilkunde Dr. Ludger Nienaber und Partner in Witten steht die Zahnerhaltung im Mittelpunkt des zahnärztlichen Bestrebens. Wir sind stets bemüht, den Erhalt der Zähne unter Zuhilfenahme aller modernen und heute zur Verfügung stehenden Therapieformen und Materialien zu ermöglichen.

Konservierende Zahnerhaltung

Füllungstherapie
Im Bereich der Füllungstherapie steht dem Patienten eine große Auswahl an verschiedensten Materialien zur Verfügung.
Angefangen bei der herkömmlichen Amalgam-Füllung, die allerdings immer mehr in den Hintergrund tritt, über verschiedenste Kunststoffvarianten für den Seiten- und Frontzahnbereich bis hin zur aufwändigen Goldinlay- bzw. Keramikversorgung. In der persönlichen Beratung wird die für den einzelnen Patienten sinnvollste Versorgung festgelegt.

Endodontie
Die so genannte Wurzelbehandlung bezeichnet die Möglichkeit der Erhaltung eines bereits stark bis zum Zahnnerven geschädigten Zahnes. Hierbei wird der Nervkanal (die Zähne haben in der Regel zwischen 1 und 3 Kanäle, mitunter aber auch mehr) vom entzündeten Nerv- und Gefäßgewebe mit speziellen Wurzelinstrumenten befreit und der aufbereitete Kanal mit einem Wurzelzement bakteriendicht geschlossen.

Chirurgische Zahnerhaltung

Wurzelspitzenresektion
Unter der chirurgischen Zahnerhaltung versteht man die operative Beseitigung von sich unter den Wurzeln im Knochengewebe gebildeten Zysten, Granulomen oder Eiterungen. Hierzu wird der Wurzelspitzenbereich durch einen kleinen Zahnfleischschnitt eröffnet und die Wurzelspitze mitsamt des entzündlichen Bereiches mittels einer Fräse entfernt (sog. Wurzelspitzenresektion).
Die Wurzelspitzenresektion ist prinzipiell bei allen Zähnen möglich, doch ist sie auf Grund der anatomischen Lage im Seitenzahnbereich wesentlich komplizierter und aufwändiger.

Hemisektion
Als weitere Möglichkeit der chirurgischen Zahnerhaltung steht die so genannte Hemisektion als Therapieform bei mehrwurzeligen Zähnen zur Verfügung. Hierbei wird nur eine nicht mehr erhaltungsfähige Wurzel eines mehrwurzeligen Zahnes entfernt und der restliche Zahn kann bei ausreichender Stabilität noch weiter seine Dienste tun. Hinweis: In der Regel ist eine Überkronung des verbleibenden Zahnteils notwendig.

Praemolarisierung
Unter einer Praemolarisierung versteht man die mittige Trennung eines unteren großen Seitenzahnes (Molar), der in der Regel zwei gleichwertige Wurzeln aufweist, die hintereinander liegen und in die Zahnkrone übergehen. Ist der Bereich zwischen den beiden Wurzeln unterhalb der Zahnkrone dauerhaft entzündet, so lässt sich unter Umständen durch eine Trennung der Wurzeln und Umwandlung des einen zweiwurzeligen Seitenzahnes in zwei einwurzelige Seitenzähne eine Extraktion dauerhaft vermeiden. Hinweis: Eine Praemolarisierung zieht eine Überkronung der verbliebenen Zahnkronen nach sich.

Die Implantologie ist ein Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit dem Einpflanzen von Zahnimplantaten in den Kieferknochen befasst. Zahnimplantate sind folglich künstliche Zahnwurzeln, die in einem zahnlosen Kiefer direkt im Kieferknochen verankert werden können. Sie ermöglichen ein neues Gebiss – mit dauerhaft haltenden Zähnen –  und keinen herausnehmbaren Dritten!   

Durch ihre Verwendbarkeit als Träger von Zahnersatz übernehmen Zahnimplantate die Funktion künstlicher Zahnwurzeln. Hierbei werden sie in den Kieferknochen (enossale Implantate) eingedreht (über ihr Schraubgewinde). Sie verbinden sich innerhalb von 3 bis 6 Monaten mit dem umgebenden Knochen zu einer festen, äußerst belastungsfähigen Trägereinheit. Dies wird als Osseointegration bezeichnet.
Das Implantat besteht aus drei Teilen:

  • dem Körper, der im Knochen verankert wird,
  • dem Kopfteil, auf dem die künstliche Zahnkrone befestigt wird und
  • dem Halsteil, der inmitten des Körpers und des Kopfteils liegt und die Durchtrittstelle durch die Schleimhaut markiert.

Aufbau des Kieferknochens durch Augmentationstechniken

Mitunter bietet der vorhandene Kieferknochen nicht die Stärke, oder besonders im Oberkiefer, die Schichtdicke zur sofortigen Aufnahme von Implantaten. Es muss, wie bei der Schraube zu Hause, eine ausreichende Substanz vorhanden sein. Liegt diese Knochensubstanz nicht in genügendem Maß vor, so ist dies heute kein Ausschlusskriterium für diese Technik, sondern wir, die Zahnärzte der Zahnarztpraxis Dr. Nienaber & Partner, verfügen über ausreichende Erfahrung in den sogenannten Augmentationstechniken, das heißt Knochenaufbau. Hierfür stehen verschiedene Materialien zur Verfügung. Der Gold-Standard ist der natürliche Knochen, der dem Patienten selber entnommen wird. Häufig reicht dies aber nicht an Masse aus, so dass sich die Vergrößerung des Volumens mit dem Zusatz von xenogenem Material als sehr erfolgreich erwiesen hat. Xenogenes Material stammt in der Regel von Schwein oder Rind.

Dieser Ersatzknochen wird üblicherweise abgedeckt durch eine resorbierbare Membran, um eine störungsfreie Ausheilung und einen Umbau in eigenständigen Knochen zu gewährleisten. Die anzuwendende Technik ist individuell auf den Einzelfall bezogen und wird bei den Planungen mit dem Patienten besprochen.

„Dritte“, die aussehen wie Ihre eigenen Zähne!

Zahnimplantate bestehen üblicherweise aus Titan, sind aber neuerdings auch keramisch gefertigt.
Insbesondere in jüngster Zeit zeichnen sich Implantate immer mehr durch absolute Natürlichkeit aus. Hierdurch ist es Ihnen möglich, einen einzigartigen Luxus ausgereifter Materialien und Techniken zu erleben. „Festsitzende Dritte“ – denen keiner ansieht, dass es sich nicht um Ihre eigenen Zähne handelt!

Zudem können Zahnimplantate auch hervorragend zur Stabilisierung von herausnehmbaren Prothesen eingesetzt werden. So dienen sie z.B. als Verankerung von neu zu konstruierenden Prothesen oder als Ergänzung bereits vorhandener Prothesen, die keinen befriedigenden Halt mehr aufweisen.

Was wie möglich ist, kann nur bei einer genauen fallbezogenen Untersuchung festgestellt werden, um eine individuelle Lösung zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Thema „Implantologie“ unter www.natuerlich-attraktiv.de.

Dr. Ludger Nienaber und Partner Dr. med. dent. Ludger Nienaber
Zahnärztin Johanna Nienaber
Zahnärztin Anna Schönhauser
 
Rombergstraße 2
58454 Witten
 
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8.30 – 12.30 Uhr und 14.30 – 18.00 Uhr
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8.30 – 12.30 Uhr und 14.30 – 20.00 Uhr
Freitag
8.30 – 16.00 Uhr (durchgehend)
Termine nach Vereinbarung!